Nun stellen Sie sich mal vor: Romeo und Julia, das bekannteste Liebespaar der Welt, wäre damals nicht gestorben. Beide leben nun seit 29 Jahren den Alltag einer jeden Ehe: Mit Zank ums Geld, ums Hausmädchen und den Abwasch.
Ephraim Kishon hat in...
*Spandauer Theater bringt Boulevard-Klassiker auf die Bühne des Kulturhauses*
Hinter den Kulissen ist es oft spannender als auf der Bühne. MAGMA zeigt in "Der nackte Wahnsinn" die nackte Wahrheit, und zwar allen, die am 30. September, 01. oder 0...
Wir schreiben das Jahr 1940. In Europa herrscht Krieg. Während in Hollywood Meilensteine der Filmgeschichte am Fließband produziert werden, schlagen sich hier Flüchtlinge durch, die aus Europa geflohen sind. Unter ihnen sind Bertolt Brecht und die...
Nun stellen Sie sich mal vor: Romeo und Julia, das bekannteste Liebespaar der Welt, wäre damals nicht gestorben. Beide leben nun seit 29 Jahren den Alltag einer jeden Ehe: Mit Zank ums Geld, ums Hausmädchen und den Abwasch.
Ephraim Kishon hat in seiner unnachahmlich zynisch-ironischen Art ein lustiges Trauerspiel verfasst, an dem neben der in die Jahre gekommenen ewig nölenden Julia und dem dickbäuchigen und in wirklich jeder Ehesituation träge gewordenen Balettlehrer Romeo auch der aus dem Shakespear\'schen Original bekannte Pater Lorenzo und die Amme teil nehmen. Und man höre und staune: Romeo und Julia haben eine halbwüchsige Tochter!!!
Aber Kishon wärmt nicht nur den alten Streit um Lerche und Nachtigall auf, sondern lässt seine Protagonisten lieben, singen - und natürlich: sterben!
Schließlich taucht der Meister selbst auf!!! William Shakespeare in Person will retten, was nicht mehr zu retten ist...
... und macht alles nur noch schlimmer!
90 Minuten niveauvoller Unterhaltung erwarten Sie auf der Bühne im Kulturhaus Spandau ab 10. Oktober 2008, 20:00 Uhr.
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*Spandauer Theater bringt Boulevard-Klassiker auf die Bühne des Kulturhauses*
Hinter den Kulissen ist es oft spannender als auf der Bühne. MAGMA zeigt in "Der nackte Wahnsinn" die nackte Wahrheit, und zwar allen, die am 30. September, 01. oder 02. Oktober 2005 ins Kulturhaus Spandau kommen. Denn aufgrund des Erfolges im Frühjahr 2005 kommt das Kultstück als Wiederaufnahme noch einmal zur Aufführung.
"Der nackte Wahnsinn" vom britischen Erfolgsautor Michael Frayn beschreibt den Kampf einer Theatergruppe mit der Tücke des Objekts und gegen alle internen Spannungen. Was tun, wenn sich die Schauspieler während der Premiere erschlagen wollen? Warum steht ein Teller Sardinen neben dem Hauseingang? Oder kommt das erst im dritten Akt?
Slapstick, Missverständnisse und Verwechslungen ergeben einen Boulevard-Hit mit bestem britischem Humor. Alles, was schief gehen kann, geht schief, und MAGMA spielt die Pannen lustvoll aus. Das Publikum erlebt die chaotische Generalprobe, später das Drama aus der Schlüsselloch-Perspektive in den Kulissen und schließlich, nach wochenlanger Tournee, einen Cocktail privater Katastrophen und überresten der Inszenierung.
Regisseurin Yella Burggaller meint dazu: `Damit die Pannen klappen, mussten wir hart proben. Aber ich bin sicher, es hat sich gelohnt. Wir sind nicht nackt - da kann ich Entwarnung geben -, aber alle etwas wahnsinnig.
Ein Wahnsinn mit Tradition: 1952 wurde der Verein gegründet und hat im Kulturhaus Spandau seine Spielstätte gefunden. In den letzten Jahren lotete die Gruppe die Abgründe von Managern (`Top Dogs`) und die Absurdität des Arbeitsamts (`Warten auf Godot`) aus. Diesmal nimmt sie das Theater selbst aufs Korn.
Burggaller weiter: `Jeder, der einmal Theater gespielt hat, kennt dieses Chaos hinter der Bühne. Aber hier ist es ausnahmsweise lustig.`
Ende September/Anfang Oktober 2005 kann kann man sich davon überzeugen.
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Wir schreiben das Jahr 1940. In Europa herrscht Krieg. Während in Hollywood Meilensteine der Filmgeschichte am Fließband produziert werden, schlagen sich hier Flüchtlinge durch, die aus Europa geflohen sind. Unter ihnen sind Bertolt Brecht und die Brüder Thomas und Heinrich Mann. Das ist der Stoff, den das MAGMA Theater in seiner neuen Produktion "Geschichten aus Hollywood" von Christopher Hampton erzählt.
In ihrer Heimat waren sie berühmt, jetzt wären sie dort in Haft. Hier, im Exil, sind sie Nobodys, verlorene Menschen in einer fremden Welt. Sie kämpfen ums Überleben und um ihre Würde. Und so ertränken sie ihr Heimweh in schäbigen Kneipen und streifen durch die Nacht. Es wird getrauert, aber auch gelacht. Glauben sie an eine Rückkehr? Und wie zur Hölle wird man glücklich?
Leiden und lachen Sie mit Thomas Mann und Bertolt Brecht im Kulturhaus Spandau.
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