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Der unverheiratete und in die Jahre gekommene Gutsbesitzer Phillip Klapproth möchte zu gerne noch einmal das irre Leben der Großstadt kennen lernen. Dafür reist er extra aus seinem Heimatort Kyritz an der Knatter in die große Stadt Berlin. Hier t...
*Spandauer Theater bringt Boulevard-Klassiker auf die Bühne des Kulturhauses*
Hinter den Kulissen ist es oft spannender als auf der Bühne. MAGMA zeigt in "Der nackte Wahnsinn" die nackte Wahrheit, und zwar allen, die am 30. September, 01. oder 0...
Der unverheiratete und in die Jahre gekommene Gutsbesitzer Phillip Klapproth möchte zu gerne noch einmal das irre Leben der Großstadt kennen lernen. Dafür reist er extra aus seinem Heimatort Kyritz an der Knatter in die große Stadt Berlin. Hier trifft er seinen Neffen Alfred, der ihm etwas vorschnell verspricht, Klapproth in das „süße Leben“ der Großstadt einzuführen.
Da das Leben auch für Alfred in Ermangelung finanzieller Mittel bisher nicht immer „süß“ war, er aber umso kreativer im Umgang mit der Wahrheit ist, heckt er gemeinsam mit dem Kellner der „Pension Schöller“, Hans Putzer, einen wahrhaft irren Plan aus…
Und so kommt es, dass Klapproth sich in einer sogenannten „Pension“ wiederfindet, in der die ganz normalen, jedoch etwas exzentrischen Gäste zu skurilen „Insassen“ eines Irrenhauses mutieren, ohne dass sie es selbst wissen.
Klapproth amüsiert sich prächtig und verspricht, als Dank für diese alle seine Erwartungen übertreffenden Erlebnisse, seinem Neffen bei der Erfüllung des Lebenstraumes, die Gründung eines kleinen Kaffee-Hauses, finanziell zu unterstützen.
Soweit, so gut. Klapproth kehrt auf sein Landgut zurück und berichtet am Stammtisch von seinen schier „unglaublichen“ Erlebnissen und alles geht seinen Gang.
Wären da nicht der eine oder andere Gast aus der „Pension Schöller“, die ihn ebenso überraschend wie unangemeldet auf seinem Landsitz in Kyritz an der Knatter besuchen…
Es kommt, wie es kommen muss und das Unheil nimmt seinen Lauf… Auch, wenn schließlich alles gut wird und niemand mehr dem anderen „ein X für ein U“ oder gar „ein N für ein L“ vormachen muss…
Aber sehen Sie selbst:
Wieder ab 09.11.2024, 20:00 Uhr auf der Bühne des Kulturhaus Spandau
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*Spandauer Theater bringt Boulevard-Klassiker auf die Bühne des Kulturhauses*
Hinter den Kulissen ist es oft spannender als auf der Bühne. MAGMA zeigt in "Der nackte Wahnsinn" die nackte Wahrheit, und zwar allen, die am 30. September, 01. oder 02. Oktober 2005 ins Kulturhaus Spandau kommen. Denn aufgrund des Erfolges im Frühjahr 2005 kommt das Kultstück als Wiederaufnahme noch einmal zur Aufführung.
"Der nackte Wahnsinn" vom britischen Erfolgsautor Michael Frayn beschreibt den Kampf einer Theatergruppe mit der Tücke des Objekts und gegen alle internen Spannungen. Was tun, wenn sich die Schauspieler während der Premiere erschlagen wollen? Warum steht ein Teller Sardinen neben dem Hauseingang? Oder kommt das erst im dritten Akt?
Slapstick, Missverständnisse und Verwechslungen ergeben einen Boulevard-Hit mit bestem britischem Humor. Alles, was schief gehen kann, geht schief, und MAGMA spielt die Pannen lustvoll aus. Das Publikum erlebt die chaotische Generalprobe, später das Drama aus der Schlüsselloch-Perspektive in den Kulissen und schließlich, nach wochenlanger Tournee, einen Cocktail privater Katastrophen und überresten der Inszenierung.
Regisseurin Yella Burggaller meint dazu: `Damit die Pannen klappen, mussten wir hart proben. Aber ich bin sicher, es hat sich gelohnt. Wir sind nicht nackt - da kann ich Entwarnung geben -, aber alle etwas wahnsinnig.
Ein Wahnsinn mit Tradition: 1952 wurde der Verein gegründet und hat im Kulturhaus Spandau seine Spielstätte gefunden. In den letzten Jahren lotete die Gruppe die Abgründe von Managern (`Top Dogs`) und die Absurdität des Arbeitsamts (`Warten auf Godot`) aus. Diesmal nimmt sie das Theater selbst aufs Korn.
Burggaller weiter: `Jeder, der einmal Theater gespielt hat, kennt dieses Chaos hinter der Bühne. Aber hier ist es ausnahmsweise lustig.`
Ende September/Anfang Oktober 2005 kann kann man sich davon überzeugen.
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