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Der unverheiratete und in die Jahre gekommene Gutsbesitzer Phillip Klapproth möchte zu gerne noch einmal das irre Leben der Großstadt kennen lernen. Dafür reist er extra aus seinem Heimatort Kyritz an der Knatter in die große Stadt Berlin. Hier t...
Normalerweise gibt es da einen Regisseur, ein paar Kinder und ein ganz normales klassischen Märchen wie z.B. `Max und Moritz`.
Nicht so, wenn MAGMA Kindertheater macht. Denn hier ist alles "irgendwie anders": Da sind mit Jens und Angelina zwei er...
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Der unverheiratete und in die Jahre gekommene Gutsbesitzer Phillip Klapproth möchte zu gerne noch einmal das irre Leben der Großstadt kennen lernen. Dafür reist er extra aus seinem Heimatort Kyritz an der Knatter in die große Stadt Berlin. Hier trifft er seinen Neffen Alfred, der ihm etwas vorschnell verspricht, Klapproth in das „süße Leben“ der Großstadt einzuführen.
Da das Leben auch für Alfred in Ermangelung finanzieller Mittel bisher nicht immer „süß“ war, er aber umso kreativer im Umgang mit der Wahrheit ist, heckt er gemeinsam mit dem Kellner der „Pension Schöller“, Hans Putzer, einen wahrhaft irren Plan aus…
Und so kommt es, dass Klapproth sich in einer sogenannten „Pension“ wiederfindet, in der die ganz normalen, jedoch etwas exzentrischen Gäste zu skurilen „Insassen“ eines Irrenhauses mutieren, ohne dass sie es selbst wissen.
Klapproth amüsiert sich prächtig und verspricht, als Dank für diese alle seine Erwartungen übertreffenden Erlebnisse, seinem Neffen bei der Erfüllung des Lebenstraumes, die Gründung eines kleinen Kaffee-Hauses, finanziell zu unterstützen.
Soweit, so gut. Klapproth kehrt auf sein Landgut zurück und berichtet am Stammtisch von seinen schier „unglaublichen“ Erlebnissen und alles geht seinen Gang.
Wären da nicht der eine oder andere Gast aus der „Pension Schöller“, die ihn ebenso überraschend wie unangemeldet auf seinem Landsitz in Kyritz an der Knatter besuchen…
Es kommt, wie es kommen muss und das Unheil nimmt seinen Lauf… Auch, wenn schließlich alles gut wird und niemand mehr dem anderen „ein X für ein U“ oder gar „ein N für ein L“ vormachen muss…
Aber sehen Sie selbst:
Wieder ab 09.11.2024, 20:00 Uhr auf der Bühne des Kulturhaus Spandau
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Normalerweise gibt es da einen Regisseur, ein paar Kinder und ein ganz normales klassischen Märchen wie z.B. `Max und Moritz`.
Nicht so, wenn MAGMA Kindertheater macht. Denn hier ist alles "irgendwie anders": Da sind mit Jens und Angelina zwei erfahrene SpielleiterInnen, die die vier Jungen und vier Mädchen zwischen acht und vierzehn Jahren dazu bringen, mit Hasenohren, Boxhandschuhen und Ringelschwänzen, schließlich sogar als Models über die Bühne zu fegen. Und diese Acht müssen gleichzeitig vierzehn Rollen verkörpern! Das ist ganz schön anstrengend! Aber auch lustig, sowohl für die Kinder auf, wie auch für die Kinder vor der Bühne. Na und wenn schon alles so anders ist, wie heißt dann wohl das Theaterstück? Logisch!
"Irgendwie anders" ist der Titel der mit dem Unesco-Kinderliteratur-Preis ausgezeichneten Vorlage von Kathryn Cave und Chris Riddell. Und die Piccolas geben Vollgas, damit diese freche Inszenierung am 19. April 2008, 15:30 Uhr auf die Bühne des Kulturhauses Spandau kommt.
"Irgendwie anders" ist die Geschichte von einem, der unbedingt gemocht werden möchte und dafür alles tun würde. Da er aber irgendwie anders als die anderen ist, lassen die ihn nicht mitspielen. So bleibt er ohne Freunde, bis er sich eingesteht, dass er nicht wie die anderen ist und jemanden findet, der auch anders ist... Bis es aber soweit ist, trifft er viele andere und versucht sich im Boxen, Tanzen, Rennen, Tennis und Modeln - und findet jedes Mal etwas mehr über sich heraus, bis auch für ihn sichtbar wird, was er ist: "Irgendwie anders".
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