... ist in Vorbereitung. Sobald es soweit ist, steht's hier als erstes.
Bis dahin lassen sich unsere anderen Stücke in der
Galerie entdecken.
Keine Beschreibung vorhanden
Ob Deutschland den "Superstar" sucht oder Germany das next Topmodel -
Big Brother ist überall und findet immer neue Opfer:
Menschen bewerben sich für einen Job, von dem sie ihr ganzes Leben lang
geträumt haben
und dann werden sie in der Öffen...
Mit diesem Volksstück von Ariano Suassuna wird ein junges, vitales Theater aus Südamerika vorgestellt, das durch seinen Witz und dem Einfallsreichtum der Handlung erfreut. Der Scharfblick des Autors auf die Schwächen seiner Gesellschaft und ihrer ...
Ob Deutschland den "Superstar" sucht oder Germany das next Topmodel -
Big Brother ist überall und findet immer neue Opfer:
Menschen bewerben sich für einen Job, von dem sie ihr ganzes Leben lang
geträumt haben
und dann werden sie in der Öffentlichkeit lächerlich gemacht. Denn bei
einem Casting
ist jeder Teilnehmer zum Abschuss freigegeben.
Davon handelt `Creeps` von Lutz Hübner, ein packendes Stück Zeitgeist,
das MAGMA ab 5. Mai 2006 im Kulturhaus Spandau auf die Theaterbühne
bringt.
Die Moderatorin für ein Lifestyle-Magazin wird gesucht, und drei
Mädchen kämpfen um den Job.
Aber dann kommt alles anders, als sie dachten
`Das Stück ist zwar aus dem Jahr 2000`, sagt Co-Regisseur Jörg Sobeck,
`aber heute, nach dem ganzen Rummel um die Superstars, noch viel
aktueller.` `Es ist richtig erschreckend`, ergänzt
Regisseurin Nicola Lau: `Hier stehen drei Mädchen, für die dieser Tag
die Chance ihres Lebens ist
und sie werden behandelt wie Ratten im Labor.` Dabei ist es die Stärke
des Stücks, dass die Protagonistinnen
keine Karikaturen sind, sondern Menschen wie jeder sie kennt. `Und
die`, so Lau, `werden allmählich und genüsslich
durch den Fleischwolf gedreht. Das ist wie ein Psychothriller. Und eine
große Herausforderung für die drei Darstellerinnen.`
MAGMA, die Traditionstruppe aus Spandau, feierte jüngst vor gut
besuchtem Haus Erfolge mit
der Klassiker-Adaption `Don Q. + Sancho P.` von Christian Engels nach
Cervantes. Die überaus positive Publikumsreaktion
ermutigte die Truppe, sich mit der Produktion auf internationalen
Off-Theater-Festivals in Prag und Hanau zu präsentieren.
In Berlin jedoch zeigt MAGMA zuvor `Creeps`:
Leben und Träume von jungen Menschen unserer Zeit: spannend, packend,
ehrlich.
Ab Freitag, dem 5. Mai 2006, 20:00 Uhr im Kulturhaus Spandau, Mauerstr.
6, 13597 Berlin
Kartenvorbestellungen: 030-333 40 22
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Mit diesem Volksstück von Ariano Suassuna wird ein junges, vitales Theater aus Südamerika vorgestellt, das durch seinen Witz und dem Einfallsreichtum der Handlung erfreut. Der Scharfblick des Autors auf die Schwächen seiner Gesellschaft und ihrer Menschen verbndet sich mit der Liebe zu denen, die mit Phantasie, Gedankenreichtum und einem naiven Glauben an Barmherizigkeit ihr karges Leben verschönern wollen. So auch Grilo und Chicó -- die beiden Helden des Spiels. Sicher finden ihre listenreichen Taten nicht immer die ungeteilte Zustimmung des Publikums. Aber sie fordern Hochachtung ab, wie sie um ihr tägliches Leben kämpfen - um zu überleben. Und sie animieren unserer Freude und unser Lachen, wie sie diesen Kampf bestehen.
Die Sympathie, die wir für Grilo und Chicó empfinden können, entsteht dadurch, daß sie niemals aufgeben, daß sie sich mit Optimismus immer wieder aus dem, teilweise von ihnen selbst geschaffenen, `Schlamassel` erheben.
Die Handlung des Spiels wird hier nicht erzählt. Sie ist zu bunt und hat zu viele unerwartete Wandlungen. *Das muß man sehen.*
Nur soviel sei angedeutet: Hunde sollen gesegnet werden, die dafür ein Testament machen. Katzen soll es geben, die Geld entkacken. Und eine Mundharmonika soll Schußwunden heilen. Und dann kommt man vom Hierseits ins Dortseits und wieder zurück ins Hierseits...
Ich kann\'s nicht erklären, aber so war das!!!
Der Boden, auf dem `Philosophen`, `Künstler` aber auch `Krieger` wie Grilo und Chicó gedeihen und blühen, ist nicht nur in Brasilien, São Paulo. Er ist überall, wo Macht, Geld und die Lüge regieren.
Das Testament des Hundes habe ich auf der Grundlage von Balladen und Volksgeschichten der nordöstlichen Gebiete Brasiliens geschrieben. Das Spiel soll einer großen Linie der Einfachheit folgen. Mein Stück ist dem Zirkus und den Volkstraditionen näher, als dem modernen Theater.
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